Leidenschaft für die dritte Dimension

Eine Disziplin, die man oft unterschätzt und die wir deshalb besonders spannend finden – Ausstellungsdesign. Warum? Wir sprechen den Rezipienten mit all seinen Sinnen an, in dem wir eine Geschichte erzählen. Klingt einfach? So soll es auch ankommen, wenn man in der Planung und Umsetzung alles richtig gemacht hat.

Einer Herausforderung müssen wir uns immer stellen, ganz gleich ob Ausstellung in einem Museum oder Firmenpräsenz auf einer internationalen Messe –  wie bringt man eine Fülle an Objekten, Dokumenten, Technik etc. auf einer begrenzten Fläche unter?

Das ist die eine Sache, die andere ist: Wie schaffe ich es, dass man mit dieser Fülle an Objekten und Inhalten die Aufmerksamkeit der Menschen erreicht? Am einfachsten in dem ich eine gute Geschichte erzähle, und eine solche versuchen wir stets unseren Gestaltungskonzepten für Ausstellungen oder Messerepräsentanzen zugrunde zu legen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je mehr Sinne ich dabei anspreche, umso eher wird es gelingen, dass die gewünschten Botschaften beim Rezipienten ankommen.

Dabei hilft uns die Wahl geeigneter Materialien genauso, wie ein effektvoller Einsatz von Licht. Ich kann Objekte in Augenhöhe platzieren oder absichtlich so verrücken, dass ich die Neugier darauf wecke. Ich kann BesucherInnen dazu animieren, etwas Bestimmtes zu tun, und ich kann Ruhezonen schaffen, in denen die BesucherInnen die Information, die Botschaft etc. auf sich wirken lassen.

Die Wahl der Mittel und der Methode hängt natürlich vom Raum, der zu bespielen ist, von den Objekten, die zur Schau gestellt werden sollen und nicht zuletzt vom zur Verfügung stehenden Budget ab. Eine Herausforderung, der wir uns bei Rabold und Co. immer wieder gerne stellen, und wofür wir in der Vergangenheit auch mit diversen Auszeichnungen belohnt wurden, wie zu Beispiel mit dem burgenländischen Werbepreis Adebar (für den Messestand des österreichischen Hörgeräteerzeugers BHM und für die Ausstellung „Tatort Burgenland“ im Burgenländischen Landesmuseum) und mit dem Bank Austria Kunstpreis (für die Ausstellung „Wächter über Oberwart“).